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Backup von bitlbee

Ich liebe Bitlbee.
Bitlbee ist ein Gateway für Instantmessengersevices und bietet mir unter irssi die Benutzung von Jabber, ICQ, MSN etc. Bitlbee mag wohl auch Identi.ca und Twitter unterstützen, aber für identi.ca nutze ich mein eigenes Perlscript, welches die Sache mehr als Gut erledigt.
Bitlebee findet sich in den FreeBSD-ports, sowie in Debian in den Repositories.
Wer gerne die Entwicklerversion nutzen möchte, kann in Debian

deb http://code.bitlbee.org/debian/devel/karmic/i386/ ./

zu seiner sources.list hinzufügen.
Erklären wie man bitlbee installiert werde ich nicht. Es gibt genug Anleitungen im Netz und bitlbee hilft einem auch bei der Accounterstellung.
Mit geht es nur einfach und strikt um das Backup, Weigerung der Übernahme bei einem Paketrebuild sind vorhanden, warum auch immer.
Zu sichern sind die Verzeichnisse /etc/bitlbee und /var/lib/bitlbee. Zu beachten sind vor allem die Rechte und die Besitzer der Dateien. Wenn jene nicht stimmen läuft ein identify $PASSWORT mit der Anmerkung man habe noch keinen Account erstellt in das Leere.

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Gedanken über weise Worte aus meinem Feedreader

Immer wieder freue ich mich mit meiner Meinung nicht Alleine zu sein.
Da gibt es verschiedene Gruppen auf dem verschiedensten Derviaten von Linux oder Unix.
Die einen brauchen eine BlingBling-Gui und klicken sich mit Compiz Happy, oder brauchen die neuste Desktoperrungenschaft, welche Platz schaffen soll und natürlich Buttons und Effekte hat. Die Anderen wünschen sich Ihr altes DE zurück weil die neue Version doch wirklich zu Web2.0 orientiert oder $EINSETZEN ist.
Und dann haben wir eine Fraktion, die sich Portabilität wünscht, vielleicht ein DE benutzt, oder vielleicht gerade ein WM, oder vielleicht überhaupt keinen WM.
Bei mir hat der WM einen Nutzen, Opera am laufen zu haben und eine Bürosoftware zu nutzen. Den Rest macht bei mir Screen seit langem bestens, ja ich habe tmux noch keine Chance gegeben, kommt vielleicht noch. Ich lasse mich auch nicht bequarken, dass manche wmii/dwm/Konsorten besser finden, ich lasse Ihn auch obwohl tumovo Ihn schon aufgegeben hat.
*Ohh es schneit*
Jeder lebt nach seinem Gusto und findet es toll.
Ich binde meine Laufwerke per pmount ein, nutze gerne worker und auf einem netbook habe ich viel Platz, da ich keinen Platz verschwende für ein Menü, oder sonstiges.
Warum ich das schreibe?
Man lese mal den Text von Christian Schneider Wie kannst du auf deiner GUI überhaupt arbeiten??. Die Frage kenne ich nur zu gut und ich frage mich immer wieder, ob jene oder ich Probleme habe.
Ich glaube ich habe genau Probleme dadurch, wie mir der Text von akephalos the sorry state of the «UNIX»-desktop weiterdenken lässt. Es treffen Welten aufeinander, welche nicht verschiedener sein können. Das ganze zeigt sich dann weiter auf den nächsten zwei Artikeln auf Veni, Vidi, VISA Meine Wishlist bei Programmen und Stinkende Linuxscheisse (Man hätte den Titel auch positiver Umschreiben können, imho, aber ich weiss was er meint). Ja, bei vielen ist die Kacke am Dampfen und wie es so schön gesagt wird auf Fixmbr

Fixmbr.de: Desktop on the Linux (and BSD, of course)
Selbst bei exzellenter Recherche hätte er sich beinharten «Fanboys» gegenüber gesehen, die Nestbeschmutzer in Grund und Boden flamen. Fundamentale Kritik ist in Open Source Reihen in der Regel nur gegenüber anderen «kommerziellen» Systemen drin …

Wo bringt uns das Ganze hin. Ich meine dem à„rger Luft zu machen. Ich bin noch ganz Zufrieden mit FreeBSD und Debian, aber bei anderen Systemen bekomme ich einen kleinen Anfall. Ich finde es schön, wenn man versucht Anwendern ein System einfach zu machen, dass heisst aber nicht, dass vielleicht alle Systeme diesem Gusto folgen sollten und dann manch ein Programmierer Dinge macht ,die man einfach nicht tun sollte.
Wenn ich von manchem den Klopper höre, dass mein Debian veraltet ist, weil ein toller Programmierer doch die allerneuste lib braucht und nur noch damit funktioniert, weil der Button dann so schön blinkt, oder ein anderer GUI-Gimmick vorhanden ist, oder …
Faszinierend, dann muss ich mir anhören ich soll auf ein unstable wechseln, oder doch bitte Ubuntu nehmen. Wie meinen ?!?!?!?
Ich habe mich lange gegen so etwas gewehrt und Backporting betrieben wo es mir mit meinen begrenzten Möglichkeiten möglich war. Als Summe der Aktion wurde ich freundlich hingewiesen doch bitte die Sourcen bereit zu stellen von dem Orginal, welches kein Problem war. Was danach folgte waren beautified Hasstiraden in meinem Mailordner was für ein $MANSUCHESICHWASAUS ich sei, weil gerade ich gegen die GPL verstosse.
Vielleicht teilweise von den Leuten welche die Files nutzten. Auch wurde ich angeblafft, obwohl ich ausdrücklich einem Repo wiedersprach, warum ich kein Repo mache. Die Antwort war einfach, man komme auf meine Seite um sich sicher zu sein, dass man Fremdsoftware nicht von Debian und dem Developer installiert. Kein Support und wenn ich es nicht schaffe keine Updates. Das Ganze müdete in eine DownVote-Aktion auf einer bekannten Softwareseite.
Komisch hätte man auf der openSource-Softwareseite mal geschaut, dann hätte man dort das File subscriben können und auch die Updates mitbekommen.
Heutzutage startet eine Manie in dem OpenSource-Bereich die weit davon entfernt ist von dem was ich von damals her kannte. Featureitis hardcoded als Norm.
Die Faszination geht so weit, dass sich Android nicht einmal stark um seine Sicherheit sorgen muss ( Metasploit Blog: Mobile Device Security and Android File Disclosure um nur eines zu nennen), da sich die meisten nicht wirklich dafür Interessieren, Faktum ist, es ist ja wichtiger den neuesten Launcher, Angry-Birds oder sonst einen Gimmick-Krümel zu haben.
Nochmals Dank an die XDA-Developers für mein Froyo auf den G1 und mir zu zeigen, dass ich mehr an Android ändern kann als ich dachte.
Zu was bringt mich das Alles?
Mich bringt es zu dem Punkt zu sehen, dass die Kluft immer größer wird zwischen jenen die Unix/Linux nutzen und jenen die es benutzen. Auf welche das System ausgerichtet wird, liegt nur an denjenigen, welche es programmieren und vielleicht eines Tages tut sich doch ein kleiner Gedanke auf, dass Linux/Unix doch für den Desktop schon länger bereit ist, denn ich nutze es an jedem Tag und dies seit 10 Jahre absolut. Die Schwiegermutter seit 3 Jahren und sie vermisst nichts und es gibt sogar Menschen mittlerweile, welche kein Windows oder MacOSX auf den Desktop benutzt haben. Nur wenn man einer großen Gemeinschaft mit geringem Interesse an dem System dauerhaft nachläuft und es Ihnen Recht zu machen versucht, obwohl dies nie wirklich absolut geht, dann macht man einen Fehler.
Einen Fehler den auch ich begangen habe in der Vergangenheit.
Somit, Unix und Linux soll Ecken und Kanten haben, Funktionstüchtig und vor allem wenigstens so weit kompatibel sein, dass man sich gegenseitig in den großen Dingen, wie einem DE , einem Dateimanager, einem Browser helfen und teilen kann. Meiner Meinung liegt hierin einer der Gedanken von OpenSource und nicht in dem bigger, wider, boulder, awesome,awesome to the max …
Manchmal können die kleinen Dinge wie ein mutt ohne Cal-Support besser sein, als eine komplette „Evolution“

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Linktips: 200409 Zu unserem kleinen Schutz und der Entspannung

How to compile FiSH encryption for irssi on Debian
Und manchmal kann es nett sein seine Kommunikation zu schützen, vor allem wenn über die Unfähigkeit von Politik gesprochen wird…, oder mache ich mich auch gleich wieder verdächtig?
(Seraphyn sucht seinen Klebevollbart)

Put irssi in a chroot jail
This short howto will walk you though the steps for setting up a jail that only has a few commands in it and will help create a much safer IRC enviroment for you.
FiSH alleine reicht ja nicht…

Howto Delete Files Permanently and Securely in Linux
We all know that when you simply delete a file, it’s possible to recover it later. Sometimes this is useful, if you accidentally delete something important; but usually this is a problem, and you really want that file gone forever. This howto will explain how to delete a file in linux securely and permanently, so it can never be recovered.
Ist auch im Debian-Repository

Hacking Tools & Techniques and How to Protect Your Network from Them
Hackers today use a wide variety of tools and techniques to gain entry into networks across the globe, stealing and destroying confidential data, as well as defacing public websites, writing malicious code, and bringing systems and networks to their knees. These attacks can sometimes cost companies thousands of dollars in downtime, resources, and manpower, not to mention the possibility of having secret data stolen and leaked. The purpose of this paper is to discuss some of the most common tools and techniques hackers use today, and how you and your company can protect your infrastructure from these attacks, as well as broaden your knowledge on hacking as a whole.

The ASCII Ribbon Campaign
Nicht nur ComicSans und IE6 möchte ich aus meinem Leben haben, auch diese unerträglichen abgrundtief von mir gehassten HTML-Mails.

Wiring and Cabling
published by the direction of the chief of the Bureau of Naval Weapons, 1 December, 1962.
Was der alten Dame Ihr Häkeln zur Entspannung ist, ist dem Admin sein wiring and cabling.

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Debian Lenny: Popper, wenn die Konsole GUI spricht inkl. irssi-Script

Popper ist ein Ersatz für kdialog, gdialog, osd_cat und knotify und ist eine nette Hilfe für die Erweiterung eines WMs, wenn wichtige Nachrichten von einem Shellscript oder ähnlichem an die grafische Schnittstelle gesendet werden müssen. Normalerweise nutze ich osd_cat unter ion3, nur muss ich zugeben, ich übersehe bei einer heftigen Administrationsarbeit schon einmal den netten Aufruf, dass ich an einer anderen Stelle gebraucht werde.
Leider ist Popper nicht in den Debian-Repositories vorhanden, kann aber einfach selber kompiliert und dann in das ~/bin/-Verzeichnis gesetzt werden, um es Lokal aufrufen zu können.
Abhängigkeiten für das Kompilieren sind:

  1. Gtk2-devel
  2. Glib2-devel
  3. libnotify-devel

für das Ausführen:

  1. Gtk2
  2. Glib2
  3. libnotify

Nachdem die Abhängigkeiten installiert sind reicht ein einfaches sh buildme.sh und schon hat man die die Datei popper in dem Verzeichnis.
Wer nun das Bild betrachtet bekommt einen kleinen Aha-Effekt, denn den meisten sollte das Programm bekannt sein:
Popper zeigt eine Beispielnachricht
Also habe ich mich gleich mal an die Arbeit gesetzt und eine Benachrichtigung für irssi geschrieben, welche nur den eigenen Nicknamen für öffentliche Nachrichten beachtet und bei privaten Nachrichten eine Meldung ausgibt.
[bash lang=perl ln=y]#!/usr/bin/perl -w
#
# Seraphyn
# This file is released under the GPLv2.
#

use strict;
use vars qw($VERSION %IRSSI);

use Irssi;
$VERSION = ‚1.00‘;
%IRSSI = (
authors => ‚Seraphyn‘,
contact => ‚http://got-tty.org‘,
name => ‚popper‘,
description => ‚For the friends of ion3 and irssi ‚ .
‚Pops up at specific messages which includes your Namewith the popper-app‘,
license => ‚GPL‘,
);

sub popper {
my $msg = shift;

$msg =~ s/“/\“/g;

my $pop_on = Irssi::settings_get_bool(„pop_on“);
if ( ! $pop_on ) {
return;
}

my $cmd = Irssi::settings_get_str( „pop_command“ );

system( „$cmd „$msg“ &“);
}

sub msg_public_handler {
my ( $server, $msg, $nick, $address, $channel) = @_;
my $onick= quotemeta „$server->{nick}“;
my $pat ='(:|,|s)‘; # option…
my @pop_channels = split(/ /, Irssi::settings_get_str(„pop_channels“) );

foreach my $c (@pop_channels) {

if ( $channel eq $c )
{
if( $msg =~ /^$onick/i )
{
popper( „$channel $nick: $msg“ );
last;
}
}
}

}

sub msg_private_handler {
my ( $server, $msg, $nick, $address ) = @_;
popper( „$nick: $msg“ );
}

sub usage {
print „Usage:
/set pop_command
set command to execute on events, examples: popper -l -3 for 3 seconds, -5 for five seconds, see for more Info
/set pop_channels
set whitespace seperated list with channels on which pop_command is executed
(e.g. ‚#irssi #ion‘)
/set pop_on
set whether to pop or not
/popper help
display this help“;
}

sub main {
Irssi::signal_add(„message public“, „msg_public_handler“);
Irssi::signal_add(„message private“, „msg_private_handler“);

Irssi::settings_add_str(„popper“, „pop_channels“, „#EXAMPLE1 #EXAMPLE2“);

Irssi::settings_add_str(„popper“, „pop_command“,
“ popper -l -3″);

Irssi::settings_add_bool(„popper“, „pop_on“, 1);

Irssi::command_bind( „popper“, „usage“, „popper“)
}

main();

Einfach den Sourcetext in das ~/.irssi/scripts/-Verzeichnis als popper.pl abspeichern, ausführbar machen, und mit /script load popper.pl in irssi laden, auch kann scriptassist dazu genutzt werden, um jenes auf autorun zu setzen. Mit /set pop_channels können die Channels getrennt mit einem Leerzeichen angegeben werden ( am besten in Zeile 83 die EXAMPLE-Channels in die eigenen ändern). Für Zeile 86 gelten die typischen popper-Aufrufe.

Weitere Infos wie man Popper behandelt ( Ich als Kind der 70er muss permanent Grinsen, Mann, bin ich Froh, dass ich das Wort nun nicht mehr schreiben muss :D ) findet man auf der verlinkten Webseite.

Achtung bei dem RSS-Feed stimmt nicht, durch bash, der Code, somit bitte von der Seite kopieren.

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Steckbrief: Mein System, die Anwendungen

Wie Allgemein bekannt nutze ich nur noch meinen IBM Thinkpad, den Rest lasse ich von meinem Server machen. Gut, ab zu nutze ich auch eine IBM Workstation mit AIX 5.1L und einen P4 zum spielen (mit Serveranwendungen, das einzige was alle Schaltjahre mal kommt, als wirkliches Spiel, ist ET) und manchmal zum compilen, aber Hauptrechner ist mein Thinkpad. Ich werde des öfteren gefragt, welche Anwendungen und Fenstermanager ich nutze und warum, somit dachte ich mir, fange ich mal an mein System und seine Anwendungen vorzustellen. Weiterlesen