Raspbmc auf dem RaspberryPi

Da mir OpenElec doch nicht so zusagte, habe ich mir mal Rasbmc auf dem kleinen Pi angeschaut.
Basierend auf Debian Wheezy ist es eher für mich gedacht und ich ging davon aus, dass auch die Pakete in der Form angelegt sind

Für das Installationsabbild installiert man als Root das Image auf die SD-Card:

root@takeshi:/root/ISOs/Raspbmc# wget 
 root@takeshi:/root/ISOs/Raspbmc# chmod +x install.py
 root@takeshi:/root/ISOs/Raspbmc# python install.py
 Raspbmc installer for Linux and Mac OS X
 http://raspbmc.com
 ----------------------------------------
 Please ensure you've inserted your SD card, and press Enter to continue.

Enter the 'Disk' you would like imaged, from the following list:
 Disk /dev/sda: 320.1 GB, 320072933376 bytes
 Disk /dev/mmcblk0: 3965 MB, 3965190144 bytes

Enter your choice here (e.g. 'mmcblk0' or 'sdd'): mmcblk0
 It is your own responsibility to ensure there is no data loss! Please backup your system before imaging
 Are you sure you want to install Raspbmc to '/dev/mmcblk0'? [y/N] y
 Downloading, please be patient...
 Downloaded 6.02 of 6.02 MiB (100.00%)

Please wait while Raspbmc is installed to your SD card...
 (This may take some time and no progress will be reported until it has finished.)
0+2337 Datensätze ein
0+2337 Datensätze aus
 76800000 Bytes (77 MB) kopiert, 25,068 s, 3,1 MB/s
 Installation complete.
 Finalising SD card, please wait...

Raspbmc is now ready to finish setup on your Pi, please insert the
SD card with an active internet connection

Es wird ein Installationsabbild auf die SD-Karte installiert, welches den RasbperryPi bootet und als Grundlage für die Installation von Rasbmc dient.

Nach dem geglückten Starten des RasberryPi wird die SD-Karte partioniert, das neueste Image für Rasbmc aus dem Internet heruntergeladen und auf die SD-Karte kopiert.
Dies kann wirklich einen Moment dauern und man sollte sich ein Getränk seiner Wahl bereitstellen, oder meine Beiträge auf Google+ lesen ;)

Nach dem Neustart läuft nochmals der Raspbmc-Updater, welcher dann den neuesten XBMC build herunterlädt und dann startet.
Wer keine Tastatur an dem USB-Port angeschlossen hat sitzt nun ein wenig auf dem Trockenen.
Jenen empfehle ich von dem Stammrechner ein nmap -sP 192.168.1.0/24 abzusetzen, in welchem dann bei einem gut sortierten Netzwerk
der RaspberryPi mit z.B.
Nmap scan report for raspbmc.teiko.hq (192.168.1.59) Host is up (0.058s latency)
auftauchen sollte.
Nun ist es möglich sich per SSH mit dem Benutzer pi und dem Passwort raspberry zu verbinden. Das Thema root wird an dieser Stelle ausführlich behandelt.
Kurz und Bündig:

If you truly wish to enable root access so that you can login as root. You can do so as follows:
sudo passwd root
You have now set a root password you can login with.
To disable the root account again:
sudo passwd -l root

Nach dem Login per SSH wird die locale und tzdata abgefragt, nun sollte man erst einmal den die Fehlermeldung Error opening terminal: rxvt-256color durch die Installation von ncurses-term wegbekommen.
Dies gilt natürlich nur für die Benutzer eines “exotischen” Terminalemulators.
Ich habe mich für einen ZyXEL Communications Corp. NWD2105 802.11bgn Wireless Adapter [Ralink RT3070] als WLAN-Adater entschieden. Er ist Kleine, genügsam und läuft wirklich überall, so auch nach dem Anschliessen
an dem RaspberryPi.

@raspbmc:~$ nmcli dev
GERÄT TYP STATUS
 wlan0 802-11-wireless nicht verbunden
 eth0 802-3-ethernet verbunden

pi@raspbmc:~$ nmcli dev wifi list
 SSID BSSID MODUS FREQUENZ RATE SIGNAL SICHERHEIT AKTIV
 'EINNETZ' BLABLABLALBLA Infrastuktur 2412 MHz 54 MB/s 65 WPA nein
 'NOCHEINETZ' BLABLABLALBLA Infrastuktur 2437 MHz 54 MB/s 29 WPA nein

Und dann kam die Odysse…
Permanent wollte der WLAN-Stick nicht per ifup in mein WLAN-Netz und schmiss Fehler aus ifup: failed to open statefile /run/network/ifstate: No such file or directory failed., welcher auch Wohlbekannt ist.
Es kann sein, dass dieser nun behoben wurde, aber die Installation des Plugins NetworkManager unter Programme in XBMC wirkte wunder und seitdem ist der WLAN-Stick dauerhaft in meinem Netzwerk.
Es ist ja nicht so, dass es meine erste WLAN.Verbindung auf der Shell war. Da mich das Thema ein wenig stutzig machte, auf meinen anderen Maschinen geht WLAN, schaute ich mich mal im RASBMC-Forum um,
mit der Hintergrundfrage Ist RASBMC ein Debian für den RaspberryPI mit XBMC?. Ich stiess auf einen Thread
in welchem ganz komische Aussagen zu finden sind. Ich möchte nicht unken und man sollte sich erst den Thread durchlesen und sich die Worte apt-pinning, eigenes Repository von mir merken.
Nach zwei Tagen Benutzung, ich hatte die automatischen Updates nicht abgeschaltet, machte sich meine WLAN-Verbindung dünn und lies sich nicht mehr zu einer Verbindung bewegen. Somit nochmal das Image und alle à„nderungen an RASBMC
auf meiner SD-Card gemacht, diesmal die Updates abgeschaltet und per dd ein Backup gemacht. Seitdem macht sich RASBMC in meinem Netzwerk mehr als Gut. NFS (rsize, wsize mit 32768) funktioniert, ich kann per TeleTube
Videos an den RaspberryPi senden, kein großartiges Buffern etc. und bin mit RASBMC glücklicher als mit OpenElec. Die Updates nehme ich nun noch von Debian direkt entgegen, ausser es geht um irgendwelche Sicherheit bei XBMC

Raspbmc auf dem RaspberryPi
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