Nach 17 Jahren wieder einmal OSX

Aus beruflichen Gründen hat sich nun auch ein Apple MacBook Pro bei uns eingeschlichen und wird mich in der nächsten Zeit aktiv begleiten

Ich muss zugeben es ist ein wirklich Gut verarbeitetes Gerät, auch wenn ich mich in dem Punkt Tastatur und vor allem fehlendem Trackpoint doch sehr umgewöhnen muss. Auch bin ich nicht so begeistert von dem spiegelnden Bildschirm. Wobei mir die Farbwiedergabe und die Auflösung des Displays gefällt.

Meine erstes negatives Aha-Erlebnis hatte ich dann auch mit dem Anlegen des Tastaturkurzbefehls für den Terminal. Hier half mir nach einiger Suche der Blogpost von „Launch Terminal from Keyboard shortcut“ Claudio D’Angelis weiter. Ich glaube wenn GNOME hier so weiter verfährt, dann werden wir solchen Situationen auch dort ausgesetzt ;)

Markieren und einfach via mittlerer Taste einfügen ist eine der Funktionen, welche mir wirklich fehlt. Hier herrschen wohl nur Command + C und Command +V vor. Dies ist mir mehrmals schon schlecht aufgestoßen . Ich denke ich werde mir vieles noch an verschiedenen Stellen aneignen müssen, da einiges nicht so dokumentiert ist wie ich es mir wünsche. Ich bin hier doch verwöhnt durch die Nutzung von Linux/Unix. Bei einem Smartphone wie dem iPhone kann ich es verstehen, dort vieles selbsterklärend. Warum ich bin OSX in vielen Dingen ein Spagat machen muss, ist mir nicht verständlich. Aber nun.

Installiert habe ich bis jetzt Firefox, Brave, Nextcloud, Enpass und XCode. Deinstalliert habe ich bis jetzt Keynote, Numbers, iMovie, Pages und Garagband. Natürlich werde ich noch Homebrew nachziehen und mich ein wenig mehr einarbeiten. Es fehlen ja noch ansible etc. Auch ein besseres Terminal würde mir gefallen. Warum das Terminal nicht meine .ssh/config ausliest um per Menü eine entfernte Verbindung zu initiieren bleibt mir ein Rätsel. Die Vervollständigung auf der Shell via ssh NAMEDESHOSTS funktioniert auf jeden Fall.

Ich bin gespannt wie sich das Betriebssystem in den letzten 17 Jahren verändert hat. Falls falsche Gedanken aufkommen. Es gibt auch Systemadministratoren, welche Windows Supporten müssen und somit auch eine Windowsmaschine im Hause haben.

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