Keksfreie Kommentare in WordPress

Nicht nur die sozialen Netzwerke laden einiges an Müll bei den Besuchern eines Blogs ab, sondern leider auch der WordPressnutzende Blogger. Damit es mit dem Vertrauen der Besucher und mit dem EU-Recht klappt sollte ein Plugin installiert werden

Keksfreie Zone

Leider besitzt WordPress eine kleine, aber ich finde subtile Eigenart dem wiederkehrenden Besucher einen Luxus zu bieten.
Es legt Cookies bei dem Besucher ab um bei dem nächsten Besuch die Eingabe der Daten zu erleichtern, bzw unnötig zu machen.

Da ich diesen Mechanismus leider nicht abschaltbar kann, musste ich ein Plugin installieren um das eigene Blog zu einer keksfreien Zone zu erklären und das Vertrauen meiner Leser zu behalten.

Cookieless Comments

Mit dem letzten Monat im Pluginverzeichnis von WordPress erschienen Plugin cookieless-comments in der Version 1.0 ist dies möglich.
Eigentlich derigistriert das Plugin nur eine wordpressaction, welches eher die Holzhammermethode, aber trotzdem effektiv ist.

 remove_action( 'set_comment_cookies', 'wp_set_comment_cookies' );

Mehr geschieht eigentlich nicht in dem Plugin und eigentlich kann man , wenn man möchte, auch das ganze in seine functions.php setzen.

Keksfreie Kommentare in WordPress gehören sich nicht nur nach EU-Recht, sondern steigern auch das Vertrauen zum Leser.

Keksfreie Kommentare in WordPress
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6 Gedanken zu „Keksfreie Kommentare in WordPress

  • 2014-03-04 um 16:45
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    Nur als Info (Ich glaube, du weiß das, aber trotzdem): EU-Recht ist ein wackeliger begriff. Es ist ja nicht so ,dass die EU uns direkt vorschreiben könnte, dass wir keine Cookeis nutzen dürfen. DAs könnte allerhöchstens Deutschland, wenn du deutschem Recht unterworfen bist.

    Und außerdem ist die EU-Cookiedirektive doch längst wieder abgeschafft?

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    • 2014-03-04 um 19:59
      Permalink

      Nun ich lasse mir immer etwas von der EU vorschreiben, wenn es Gut ist ツ
      Ich meine Hey, wenn man den Menschen sagt, Du pass mal das ist EUgesetz und dazu noch Datenschutz, dann passt das.
      Gelogen ist es ja nicht.

      Den folgenden Ansatz aus dem Link, also abschließenden, Absatz empfand ich als tolle Regelung. Da ich bei WordPress es nicht anders hinbekomme, keine Cookies.

      Die Cookie-Richtlinie – auch für deutsche Website-Betreiber wichtig?:

      Bei beiden Modellen stellt sich allerdings das Problem, dass vor der Erklärung der Zustimmung zur Cookienutzung die Website frei von Cookies sein muss, um den Anforderungen der Cookie-Richtlinie zu genügen. Hier müssen Websitebetreiber gegebenenfalls nachbessern.

      Antworten
  • 2014-03-05 um 10:40
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    Who cares… glaub da gibts echt andere Probleme der Privatssphäre als Cookies. :/ Sorry

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    • 2014-03-05 um 13:14
      Permalink

      Welche soll ich denn Deiner Meinung nach auslassen um die großen Probleme der Welt in Sachen Privatsphäre zu lösen?

      Chat, gerne doch, nehm doch bitte alle Jabber mit OTR, ist derjenige nicht erreichbar, sprich Online, sende eine Mail mit GPG.
      Problem 1 gelöst, wer dafür nicht wirklich sich 1 Stunde interessiert, dem ist seine Privatsphäre nichts wert.
      Chantal aus der 5 will das nicht machen, Chantal ist human shield, Kanonenfutter, Ihr kann man nicht helfen, denn sie will nicht.

      Eigene Cloud, ich habe genug geschrieben, dass man dies lösen kann und auch alle Freunde etc mit eingebunden werden.
      Keine 10€ im Monat dafür übrig und lieber mit eigenen Daten bei Google etc zahlen. Du brauchst keinen Datenschutz, den gibt es leider nicht für Lau.
      Sonst nimm eine geeingeten Admin zahle einmal ein Kleingeld und ein wenig Support, ist es wert.

      Man wird dauerhaft verfolgt und ausspioniert?
      Nun, wähle die richtigen Parteien und gehe auf die Strasse etc usw usf

      Datenschutz und Privatsphäre sind ein wichtiges Gut und müssen immer wieder leider erarbeitet werden und nicht erst seitdem es Computer gibt.
      Ich fange damit an, dass ich meinen Leser von meiner Seite aus nichts zumute, welches ich nicht in der Hand habe.
      Dazu wird dann auch zählen auf Googleschriftarten von den Googleservern zu verzichten und sie von meinem Server aus anzubieten.
      Ich kann nicht erwarten, dass ein Leser zum Lesen alles hinnehmen muss, was da kreucht und fleucht.

      Und jammern hilft nicht, sondern ich fange in meinem Dunstkreis immer wieder auf das Neue aktiv an und erhebe nicht den Zeigefinger,
      sondern ändere was ich aktiv ändern kann und bin auch sonst gewillt mich für Privatsphäre einzusetzen.

      Dafür kein Sorry, denn es ist meine Meinung und sie kümmert mich

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  • 2014-03-05 um 12:18
    Permalink

    Hi Christian!

    Danke für deinen Beitrag! Den Gedanken hatte ich an sich auch schon einmal, hab mich aber dann gegen ein Plugin entschieden. Das WordPress Cookie macht, im Gegensatz zu manch anderem Genossen kommerzieller Konzerne, nichts böses und erleichtert eben wirklich nur die Eingabe der Daten. Mir fällt einfach nicht ein, weshalb man diesem Cookie misstrauen sollte. Google Cookies lasse ich z.B. Gar nicht mehr zu, da ich hier worklich Angst habe.

    Hast du tiefergehende Bedenken bez. des WordPress Cookies?

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    • 2014-03-05 um 13:17
      Permalink

      einiges steht als Antwort auf noqqe.
      Und warum sollte ich ein Cookie gewähren lassen, wenn man es vielleicht nicht möchte?
      Abwählen geht nicht, also deaktiviere ich es von meiner Seite aus her. Ich empfinde das als richtig, niemand muss nur für das Lesen eines Beitrages seine Festplatte zumüllen und später alle Cookies etc löschen müssen.
      Gehört sich einfach nicht ツ

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