Danke an den Headhunter

Vor zwei Tagen bei einem Headhunterunternehmen angerufen. Es wird ein Linuxer mit Unixerfahrung gesucht, Windows wäre auch nett und vor allem sollte er Ideen haben, sich in das Team einfügen, Englisch und Französisch sprechen und im großen ganzen, es hätte ein perfekter Job für mich sein können. Hätte. Es wurde ausgemacht, dass ich am heutigen Tage um 1600 Uhr angerufen werde, gestern wurde von meiner Seite aus die Bewerbung geschickt. Tja, kein Anruf. Das Lustige an der Geschichte war im Grunde, dass ich diesen Job nicht bekommen hätte, da ich ja zu qualifiziert sei und man doch etwas in einem Rechenzentrum eines bekannten Hosters bei Stuttgart für mich hätte, welcher besser zu mir passen würde. Gut, also wieder eine 6 Tage Maloche, aber das geht, wenn man im richtigen Team arbeitet und die Aufgaben auch der Weisungsbefugniss entsprechen. Der Anruf kam nicht. Nicht einmal eine Absage. Da auch meine Bewerbung schon am Telefon besprochen wurde und somit keine Neuigkeiten auf den Headhunter zukamen finde ich das mehr als dreist. Headhunter mag ich nicht. Das gebe ich zu, aus meiner Vergangenheit bin ich mit solchen des öfteren mal reingefallen und das wiederhole ich nicht noch einmal.

Somit liebes Unternehmen*:
Ihr braucht Euch nicht mehr bei mir zu melden, wenn unsere Geschäftsbeziehung schon mit solch einem Start beginnt und mein Vertrauen schon ein wenig gestört ist, dann glaube ich auch nicht an eine weitere Zukunft. Auch die Dame, mit welcher ich am Telefon sprach, hatte nicht wirklich mein Vertauen. Ganz zu schweigen von Grundwissen in der Materie. Als ich auf die Frage, ob denn ein RZ für mich eine Herausforderung sei, antwortete Nein, ich habe schon als leitender Administrator in einer EMEA-Domäne gearbeitet und ein RZ für ein großes Kraftfahrzeugunternehmen aufgebaut, einfach zu lachen beginnt und der Meinung ist, dass ich mich versprochen habe, dann weiss ich auch nicht. Somit, sucht euch jemand anderen. Ich mag so etwas nicht und ich glaube noch an Arbeitegeber, welche sich an Termine, Absprachen halten und vor allem auch hinter Ihren Mitarbeitern so stehen, wie jene hinter der Firma. Ich bin in der Telenorma/Bosch ausgebildet worden und dort lernt man seine Firma, sowie jeden Mitarbeiter zu respektieren. Und ich fühle mich von euch nicht respektiert, obwohl wir uns nicht einmal wirklich kennen. Danke, sucht euch einen anderen AIX-;GNU/Linux-;HP-UX-;Windowsadministrator.

* Ich spare mir den Namen, da ich nicht noch in eine §reiterei kommen möchte

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